Bischof Axel Münster in HerbornHerborn. Am vergangen Mittwochabend, den 4. Januar 2017 fand in der neuapostolischen Kirchengemeinde Herborn ein Festgottesdienst statt, der von Bischof Axel Münster (Lauterbach) gestaltet wurde. Der Gottesdienst wurde musikalisch umrahmt vom Gemeindechor unter der Leitung von Robert Müller. Auch die Bezirksämter des Gießener Kirchenbezirks nahmen an diesem Festgottesdienst teil.

Seiner Predigt legte Bischof Münster das Bibelwort aus Lukas 24, Vers 15 zugrunde: „Und es geschah, als sie so redeten und sich miteinander besprachen, da nahte sich Jesus selbst und ging mit ihnen“. Auf das vorgelesene Bibelwort eingehend, wies der Bischof darauf hin, dass nach der Auferstehung Jesu diese Situation von den beteiligten Personen sehr unterschiedlich wahrgenommen wurde. Die Emmaus-Jünger beispielsweise, die Jerusalem enttäuscht verlassen hatten, trafen Jesus und erkannten ihn nicht. Erst als er das Brot brach und es ihnen gab, erkannten sie ihn. Diese Erkenntnis mündete in den bekannten Satz „Brannte nicht unser Herz als er mit uns sprach.“ und trieb sie an sogleich nach Jerusalem zurückzukehren. Als dort dann Jesus in ihre Mitte trat, war ihre Freude groß und es entwickelte sich neue Hoffnung und Zuversicht. „In der heutigen Zeit begegnet uns Jesus Christus in vielfältiger Art und Weise, besonders an seinem Altar. Auch für uns entwickelt sich daraus neue Hoffnung und Zuversicht.“ so Bischof Münster. Er wünschte allen Anwesenden für das neue Jahr Stärkung durch Begegnungen mit Jesus Christus.

Nach einer Predigtzugabe des Gießener Bezirksvorstehers, dem Bezirksältesten Prof. Dr. Jörg Meyle, feierte die Gemeinde gemeinsam den Höhepunkt des Gottesdienstes, das Heilige Abendmahl.

Anschließend verabschiedete sich Bischof Münster noch persönlich von den Gemeindemitgliedern.

(Bericht: W. Rock, Foto: H. Besserer)

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