Emilie Hein mit (stehend von links) den Priestern in Ruhe Dieter Metz und Hans Timm sowie Priester Claus SteinmüllerPohlheim. Am vergangenen Donnerstag, den 7. Dezember 2017 durfte Emilie Hein, geborene Briegel aus der neuapostolischen Kirchengemeinde Pohlheim ihren 100. Geburtstag feiern. Die Jubilarin wurde in ihrem Elternhaus in Garbenteich geboren und wuchs dort als jüngstes von 9 Kindern auf. Nach ihrer Schulzeit, die sie auch in Garbenteich verbrachte, erlernte sie den Beruf einer Zigarrenmacherin. Im Jahre 1939 lernte sie ihren späteren Ehemann kennen, den sie dann am 21. Dezember 1941 heiratete. Aus der Ehe gingen eine Tochter und ein Sohn hervor. Zudem erfreut sich Emilie Hein an 6 Enkeln, 7 Urenkeln und 1 Ururenkel. Auch von Schicksalsschlägen ist sie nicht verschont geblieben. Neben dem Verlust ihres Ehemannes musste Sie auch den Tod ihres Sohnes im Jahr 2007 betrauern. Zudem verstarb im Jahre 1995 eine ihrer Enkelinnen.

Emilie Hein ist in der neuapostolischen Kirchengemeinde fest verwurzelt. Sie war seinerzeit Gründungsmitglied des Gemeindechores und wirkte viele Jahre in der Kirchenreinigung mit. In den Anfangsjahren der Gemeinde stellte sie zudem ihre Wohnung für die Gottesdienste zur Verfügung.

Seit April 2013 lebt sie im Kleeblatt Pflegeheim Wettenberg-Wißmar und wird weiterhin von den Seelsorgern der Pohlheimer Gemeinde betreut. An ihrem Jubeltag konnte sie zahlreiche Glück- und Segenswünsche entgegen nehmen. Neben Vertretern der Ortsgemeinde und des Landkreises gratulierten ihr Bezirksevangelist Ulrich Steller sowie Gemeindevorsteher Matthias Timm. Auch 3 Priester, die sie über viele Jahre betreut haben, waren zu diesem Festtag gekommen. 2 dieser Priester sind bereits im Ruhestand.

Priester Claus Steinmüller beschreibt Emilie Hein mit den Worten: „Trotz ihrer Erblindung, die sie stark beeinträchtigt, hat sie bis zum heutigen Tage immer ihren feinen Humor behalten.“

(Bericht: W. Rock, Foto: C. Steinmüller)

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